Powiat Golubsko - Dobrzyński

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„Die Geschichte von Golub-Dobrzyń”

Golub-Dobrzyń ist eine sehr schöne und malerische Stadt, die im Drewenzurtal gelegen ist. Sie ist aus zwei autonomen Siedlungsorganismen entstanden. Golub liegt im Kulmer Land in der Drewenzwindung am rechten Ufer des Flusses. Dobrzyń ist am linken Drewenzufer im Land von Dobrzyń gelegen und war in der Vergangenheit ein Vorort von Golub. Es muss angemerkt warden, dass der Fluss die Städe im Verlauf von Jahrhunderten nicht nur im geographischen Sinne trennte. Er war auch Grenze zwischen Kreisen, Woiwodschaften und sogar Staaten.
Die erste Information über das Dorf Golub (villa golube) kann man in einem Dokument aus dem Jahre 1258 finden. Früher wurde das ganze Kulmer Land und somit Golub von Kreuzrittern besetzt. Da die Siedlung strategisch ausgezeichnet gelegen war, begannen sie 1296-1306 mit dem Bau einer großen Burg auf der Anhöhe und gründeten die Stadt, die gleichzeitig das Kulmer Recht erhielt.
Es ist jedoch nicht genau bekannt, wann Golub zur Stand wurde, weil das Dokument der Stadtgründung verloren ging. Es wurde spatter im Jahre 1421 von Hochmeister Michael Kuchmeister erneuert. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der Hochmeister in diesem Dokument die Gültigkeit aller früheren Bürgerrechte bestätigte. Es muss zugegeben warden, dass sich die Stadt am Anfag sehr gut entwickelte. Ihre Blütezeit war jedoch sehr kurz. Während des Krieges zwischen Polen und dem Deutschen Orden 1414 erlitt Golub Schaden. Das Unglück machte 1422 der sogenannte “Goluber Krieg” vollkommen. Kraft der Beschlüsse des Thorner Friedens geriet das Kulmer Land und somit Golub wieder unter die Herrschaft des polnischen Staates. Als König Sigismund der Dritte Wasa seiner Schwester Anna die Starostei von Golub(1611-1625) verlieh, began wieder für die Stadt die Blütezeit. Eine hohe Zahl von Gästen, die Burg besuchten und der Aufenthalt Sigismunds des Dritten Wasa in Golub im Jahre 1623 trugen dazu bei, dass sich der Rang der Stadt erhöhte. Es lässt sich nicht verheimlichen, dass diese Ereignisse einen sehr günstigen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Stadt ausübten. Der Handel entwickelte sich sehr schnell und es entstaden viele Zünfte.
Die schwedischen Kriege (1626-1629, 1655 und 1660) und der Siebenjährige Krieg brachten mit sich eine sehr große Zerstörung der Stadt. Die Beschränkung der Handelsfreiheit, Raubüberfälle und Kontributionen führten zur Verarmung der Bevölkerung. Nach der ersten Teilung Polens wurde Golub dem preußischen König unterstellt.
In derselben Zeit wuchs am linken Drewenzufer am Rande des Landes von Dobrzyń eine Konkurrenzsiedlung Golubs-Dobrzyń, die schon in mittelalterlichen Quellen als einer der drei Vororte von Golub erwähnt wurde. Die Entwicklung dieser Stadt fiel auf die zweite Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts. Die Siedlung erhielt von ihrem Eigentümer Gutsherrn Sigismund Działyński Privilegien und den Namen “Gluber Vorstadt”. Die Gültigkeit der Privilegien bestätigte 1721 sein Sohn Jakub Działyński und verlieh der Siedlung neue Grundstücke. 1740 wurde die Gültigkeit des Documents von Martin Działyński noch einmal bestätigt. 1789, vier Jahre vor der zweiten Teilung Polens, verlieh Graf Ignacy Działyński der Goluber Vorstadt die Stadtrechte und nannte sie Dobrzyń. Die Stadt bekam auch von ihm das Geschlechtswappen als Stadtwappen. Nach der zweiten Teilung Polens gerieten beide Städte unter die preußische Herrschaft. 1807-1815 wurden sie dem Warschauer Fürstentum einverleibt. Nach Napoleons Niederlage hörte das Fürstentum Warschau auf, zu existieren und die Drewenz bildete wieder eine natürliche Grenze zwischen Preußen und Russland. In der Zeit der preußischen Besatzung nahm die Stärke der Germanisierung der polnischen Bevölkerung zu. Als Antwort auf diese Erscheinung entfaltete sich die National – und Befreiungsbewegung. In Dobrzyń dagegen sah die Situation ganz anders aus. Die Stadt entwickelte sich rasch und übertraf Golub sehr schnell.
In der Zwischenkriegszeit gehörte Golub zur Woiwodschaft Pommern und Dobrzyń zur Woiwodschaft Warschau. Das Gedeihen der Städte wurde durch diese Situation gebremst. Damit sich also der Rang der Städte erhöhen kann, diskutierte man auf den Sitzungen des Stadtrates über ihre Vereinigung sowohl in Golub als auch in Dobrzyń. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurden diese Pläne jedoch nicht realisiert.
Im Herbst 1939 begannen Nazis eine Ausrottungspolitik den Einwohnern von Golub und Dobrzyń gegenüber. Schwere Verluste erlitt besonders die zweite Stadt. Die Deutschen ermordeten 50 % ihrer Bürger, vor allem Juden. Ihre Häuser steckten Nazis in Brand. Ganz anders benahmen sich die Deutschen den Einwohnern von Golub gegenüber. Fast 90% der Stadtbewohner wurden in eine deutsche Nationalliste der dritten Gruppe aufgenommen. Eine große Menge von Menschen, unter denen auch Kinder waren, wurde in ein Vernichtungslager eingewiesen oder nach Deutschland verschleppt, um dort unter Zwang zu arbeiten. Viele Intelektuallen wurden ermordet.
Gleich nach der Befreiung versuchte man Golub und Dobrzyń wieder zu vereinigen. Die Situation war jedoch sehr kompliziert. Dadurch, dass die erste stadt zum Kreis Wąbrzeźno (Briesen) und die zweite Stadt zum Kreis Rypin gehörte, ließ sich das Projekt nicht verwilklichen. Erst kraft der Verordnung des Ministerrates 1951 geleng es, beide Städte zu einer Stadt zu vereinigen.
Seit dem ersten Januar 1956 wurde Golub-Dobrzyń Sitz des neu gegründeten Kreises. Nach der Aufhebung aller Kreise am 31 Mai 1975 wurde die Stadt in die Woiwodschaft Thorn eingegliedert. Nach der Verwaltungsreform, die am 1 Januar 1999 in Kraft trat, ist Golub-Dobrzyń wieder Sitz des Kreises.
Źródło: Folder pt. "Golub-Dobrzyń, Plan miasta - DER STADPLAN"
Autor: Marcin Rybacki
Ogłoszenie wodnoprawne
14.03.2017

Zgodnie z art. 127 ust. 6 ustawy z dnia 18 lipca 2001 r. Prawo wodne (t. j. Dz. U. z 2015 r. poz. 469 ze zm.) informuję, że rozpatrywany jest wniosek Pana Dawida Drozd w sprawie uzyskania pozwolenia wodnoprawnego na wykonanie urządzenia wodnego – ujęcia wód podziemnych z utworów czwartorzędowych (studnia nr 1) na działce nr 101/2 obręb Krążno, gmina Golub-Dobrzyń oraz na szczególne korzystanie  z wód – pobór wód podziemnych w ilości 9,5 m3/h z ww. ujęcia dla potrzeb nawadniania gruntów rolnych.

 

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14.03.2017

 

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Ogłoszenie wodnoprawne
14.03.2017

 

Zgodnie z art. 127 ust. 6 ustawy z dnia 18 lipca 2001 r. Prawo wodne (t. j. Dz. U. z 2015 r. poz. 469 ze zm.) informuję, że rozpatrywany jest wniosek w sprawie uzyskania decyzji legalizacyjnej urządzeń wodnych melioracji szczegółowej – dwóch zbiorników wodnych (stawy retencyjne przepływowe z funkcją rekreacyjną z możliwością hodowli ryb w ograniczonym zakresie – na potrzeby własne) na działce o nr geod. 227/5, obręb Zbójno, gmina Zbójno.

 

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